Was ist MCP?
Das Model Context Protocol ist ein offener Standard, über den KI-Agenten wie Claude mit anderen Systemen arbeiten. Der Data Hub stellt jedem Agenten einen eigenen MCP-Endpunkt bereit. Darüber sieht der Agent genau die Tools, die du freigegeben hast.
Brauchen Kolleginnen und Kollegen ein Konto im Data Hub?
Nein. Wer nur Tools verbinden soll, etwa der HubSpot-Admin oder jemand aus deinem Ads-Team, bekommt einen persönlichen Connect-Link. Er gilt 1 bis 30 Tage, und du kannst ihn jederzeit widerrufen. Über den Link verbindet die Person nur die Tools, die du ausgewählt hast, und bekommt zu jedem eine Anleitung. Andere Daten sieht sie dabei nicht. Auf Wunsch lädst du sie zusätzlich in den Data Hub ein; dann sieht sie nur ihre Business Unit.
Speichert der Data Hub unsere Pipeline- und CRM-Daten?
Eine Kopie deiner Daten legt der Data Hub nicht an. Gespeichert werden die Konfiguration, die verschlüsselten Zugangsdaten und das Aktivitätsprotokoll. Inhalte fragt er bei jedem Aufruf beim Hersteller ab und gibt sie nur an den Agenten weiter. Bei Freigaben bleiben Argumente und Ergebnis dieser einen Aktion verschlüsselt gespeichert. Dazu kommen ein paar Angaben ohne Inhalte: Bezüge für „Rückgängig“ (Datensatz-IDs, Feldnamen und vorheriger Kampagnenstatus, 30 Tage), Nutzungszähler pro Monat (nur Anzahlen) und für den Rechte-Abgleich die Rolle des verbundenen Zugangs pro Konto.
Kann ein Agent ungefragt Deals oder Kampagnen ändern?
Nur wenn du für seinen MCP-Server schreibende Tools freigibst. Auch dann brauchen Löschungen und Aufrufe mit mehr als 10 Datensätzen standardmäßig eine Freigabe, und eine Notbremse stoppt Löschserien. Mit eigenen Regeln gibst du Routineaufgaben frei, verlangst eine Freigabe oder sperrst Aktionen, auf Wunsch abhängig von den Argumenten. Dazu kommen Limits pro Tag und Stunde. Kampagnen legt der Agent als Entwurf oder pausiert an, und die meisten Änderungen bei Google Ads laufen standardmäßig als Probelauf. Wendet der Agent Optimierungsvorschläge von Google an, wirken diese allerdings sofort.
Welche KI-Clients funktionieren?
Jeder MCP-Client, der Streamable HTTP unterstützt. Dazu gehören Chat-Assistenten wie Claude, ChatGPT, Gemini Enterprise, Microsoft 365 Copilot, Grok, Perplexity und Mistral Le Chat, Agenten wie OpenClaw, Hermes Agent, Manus, Notion-Agenten und HubSpot Breeze, Automatisierung mit n8n, Make, Zapier und Copilot Studio sowie Entwickler-Tools wie Claude Code, Codex, opencode, Gemini CLI, GitHub Copilot, Cursor, Windsurf, Zed und Kiro, auch wenn sie in herdr laufen. Die meisten melden sich per OAuth an und brauchen nur die Adresse des MCP-Servers. Alternativ geht ein Token im Header. Für Plattformen ohne Selbstregistrierung legst du einen OAuth-Client von Hand an.
Für wen ist der Data Hub gedacht?
Für sales-led B2B-SaaS- und AI-Unternehmen. Er passt, wenn deine Pipeline in HubSpot oder Salesforce liegt und du Agenten in Marketing, Sales und RevOps einsetzt. Typisch ist eine Business Unit pro Team, Region oder Produktlinie. Für Onlineshops ist der Data Hub nicht gebaut: Es gibt keine Konnektoren für Shopsysteme, und Feld-Definitionen und Auswertungen drehen sich um Deals, Opportunities und Pipeline.
Was heißt Revenue-Know-how in den Konnektoren?
Die Konnektoren liefern mehr als Rohdaten. Zu jedem Ergebnis bekommt der Agent die Definitionen der enthaltenen Felder, etwa dass die Deal-Stage in HubSpot eine interne ID ist, dass offene Deals ein Abschlussdatum in der Vergangenheit haben können oder dass Salesforce den gewichteten Betrag als ExpectedRevenue führt. Dazu kommen Auswertungen über mehrere Quellen (Werbekosten gegen Deals und Pipeline pro Kampagne und Kanal), fertige Abläufe wie der Wochenreport Pipeline und Vorlagen für typische Agenten.
Können mehrere Teams oder Regionen getrennt arbeiten?
Ja. Du kannst jedes Team, jede Region oder Produktlinie als eigene Business Unit mit eigenen Verbindungen und Agenten anlegen. Wer aus Marketing, Sales oder deinem SDR-Team selbst reinschauen soll, bekommt auf Wunsch einen Zugang zu genau dieser Business Unit. Neue Nutzer kommen nur per Einladung dazu.
Darf ein Agent mehr als der verbundene Account?
Nein. Jedes Tool arbeitet mit den Rechten, die beim Verbinden erteilt wurden, oft sogar mit weniger, weil Zugriffsstufe und Kontoliste der Verbindung weiter einschränken. Fehlt dem Account ein Recht im Tool selbst, kann auch der Data Hub es nicht hinzufügen.