Leitplanken & Freigaben

Löschen und große Änderungen warten auf einen Menschen.

Agenten machen Fehler, und in deinem CRM oder Werbekonto wirken sie sofort. Der Data Hub prüft jeden schreibenden Aufruf mit seinen echten Argumenten, bevor etwas beim Hersteller ankommt. Löschen und Änderungen an vielen Datensätzen brauchen ab Werk eine Freigabe, alles Weitere regelst du pro MCP-Server.

  • Löschen nur mit Freigabe
  • Notbremse nach 20 Löschungen pro Stunde
  • Freigeben im Hub, per Link oder in Slack
Regeln eines MCP-Servers (gesperrt, Freigabe nötig, ohne Freigabe), eine davon von RevOps verbindlich gesetzt
Das Problem

„Räum mal das CRM auf“

Ein Agent nimmt so eine Bitte wörtlich. Er löscht Datensätze, die er für Dubletten hält, oder überschreibt hunderte Kontakte in einem einzigen Aufruf. Zurückholen lässt sich das oft nur mühsam, und du merkst es womöglich erst Tage später.

So funktioniert’s

Was der Data Hub dafür tut.

Regeln, Freigaben und Limits für Agenten, die in CRM und Werbekonten schreiben.

  1. 01

    Leitplanken ab Werk

    Der Data Hub stuft jeden Aufruf als lesend, schreibend oder zerstörerisch ein. Zerstörerisch sind Löschen, Archivieren, Entfernen und Abmelden. Er erkennt das am Tool, an den Argumenten und bei freien API-Anfragen an der Methode und am Endpunkt.

    • Löschen wartet standardmäßig auf eine Freigabe und lässt sich auch ganz sperren oder erlauben
    • Ein Aufruf, der mehr als 10 Datensätze ändert, braucht eine Freigabe (Mengenbremse, einstellbar)
    • Nach 20 Löschungen pro Stunde lehnt der MCP-Server weitere ab und meldet sich per E-Mail, Slack oder Teams (Notbremse)
  2. 02

    Eigene Regeln pro Tool, Quelle und Argument

    Für ein Tool oder alle Tools einer Quelle legst du fest, ob ein Aufruf ohne Freigabe läuft, eine Freigabe braucht oder gesperrt ist. Auf Wunsch gilt die Regel nur beim Löschen oder bei einem bestimmten Argument, etwa Objekttyp „Aufgaben“ oder Budget bis 500. Sperren gehen immer vor, sonst gilt die genaueste Regel.

    • Admins von Plattform oder Organisation machen Regeln verbindlich. Nutzer einer Business Unit können sie dann nicht löschen und nur strengere ergänzen.
    • Der Agent kennt seine Regeln vorab: aus den Server-Anweisungen, aus jeder Tool-Beschreibung und über das Tool revprime__rules.
    • Tools, die immer gesperrt sind, bekommt der Agent gar nicht erst angeboten.
  3. 03

    Freigeben, wo du ohnehin bist

    Pro MCP-Server wählst du, was zusätzlich eine Bestätigung braucht: nichts (Voreinstellung), alle schreibenden Tools oder ausgewählte Tools. Die Freigabe zeigt Tool, Business Unit, Server und die vollständigen Argumente. Nach deinem OK läuft die Aktion mit genau diesen Argumenten, nach einer Ablehnung passiert nichts.

    • Im Hub auf der Seite „Freigaben“
    • Per Freigabe-Link, etwa an die Sales-Leitung oder den CRM-Owner
    • In Slack mit den Knöpfen „Freigeben & ausführen“ und „Ablehnen“, wenn die Slack-App verbunden ist, sonst mit einem Link zur Freigabeseite
    • In Microsoft Teams als Karte mit Link zur Freigabeseite
  4. 04

    Limits für jeden Agenten

    Jeder MCP-Server hat eigene Limits, standardmäßig 500 Aufrufe pro Stunde und 50 schreibende Aufrufe pro 24 Stunden. Auch parallel oder gebündelt geschickte Aufrufe kommen nicht darüber hinaus. Ist ein Limit erreicht, bekommt der Agent eine klare Meldung und du einmalig eine Benachrichtigung.

  5. 05

    Zugriffsstufen und vorsichtige Voreinstellungen

    Jede Verbindung steht auf Lesen, Schreiben oder Admin. Bei Google Analytics, Search Console, Tag Manager, LinkedIn und Meta fragt der Hub beim Verbinden nur die Rechte dieser Stufe an. Kampagnen und Anzeigen legen die Tools als Entwurf oder pausiert an, die meisten Änderungen in Google Ads laufen standardmäßig als Probelauf.

  6. 06

    Rechte beim Hersteller im Blick

    Dass ein Tool im Data Hub freigeschaltet ist, heißt noch nicht, dass der Hersteller es für den verbundenen Zugang erlaubt. Unter „Rechte beim Hersteller“ siehst du pro MCP-Server, welche Tools dort fehlen, und wie du das behebst. Der Agent erfährt es über revprime__rules und versucht diese Tools gar nicht erst.

    • Erteilte Berechtigungen bei Google, LinkedIn, HubSpot, Meta und Salesforce, z. B. ein fehlender Marketing Hub
    • Rollen in LinkedIn- und Meta-Werbekonten und in Search-Console-Properties
    • Ablehnungen der Hersteller im Protokoll, auch bei API-Keys
  7. 07

    Rückgängig mit einem Klick

    Hat ein Agent etwas geändert, das so nicht gedacht war, nimmst du es im Aktivitätsprotokoll zurück. Der Hub speichert dafür keine Feldinhalte, nur Bezüge wie Datensatz-ID und Feldname. Den alten Wert holt er aus der Historie des Herstellers, und was jemand seitdem geändert hat, überschreibt er nicht.

    • HubSpot: geänderte Felder, angelegte Datensätze, Notizen, Aufgaben und Verknüpfungen
    • Kampagnenstatus in Google Ads, LinkedIn Ads, Meta Ads, Instantly und HeyReach (außer Archivieren bei Meta, das ist dort endgültig)
    • Die Bezüge werden 30 Tage aufbewahrt
Grenzen

Was du wissen solltest.

  • Die Rollen beim Hersteller liest der Hub nur bei LinkedIn, Meta und Search Console. Bei API-Keys zeigen sich fehlende Rechte erst, wenn der Hersteller einen Aufruf ablehnt.
  • Die Bestätigungsabfrage im KI-Client selbst (etwa „Erlauben?“ in Claude) steuert der Hub nicht. Seine Regeln legen fest, was serverseitig ohne menschliche Freigabe laufen darf.
  • Bei Anbieter-MCPs mit eigener Logik erkennt der Hub Löschen und Mengen per Heuristik. Im Zweifel hilft eine Regel „Freigabe nötig“ oder die Freigabe aller schreibenden Tools.
  • Nicht rückgängig machen lassen sich Löschungen, Budgets, das freie Anfrage-Tool und Tools der Anbieter-MCPs. Bei Google Ads, HubSpot, Salesforce und API-Key-Zugängen begrenzt die Zugriffsstufe die Tools im Hub, nicht den Zugang beim Hersteller.
FAQ

Häufige Fragen.

›Muss ich jede Änderung freigeben?

Nein. Ab Werk brauchen nur Löschen und Aufrufe mit mehr als 10 Datensätzen eine Freigabe. Stellst du alle schreibenden Tools auf Freigabe, kannst du Routine wie das Anlegen von Aufgaben per Regel davon ausnehmen.

›Kann jemand ohne Zugang zum Data Hub freigeben?

Ja. Du leitest den Freigabe-Link weiter, etwa an die Sales-Leitung oder den HubSpot-Admin, oder die Anfragen landen im Slack-Kanal deines Teams. Wer einen Zugang zum Hub hat, entscheidet dort auf der Seite „Freigaben“.

›Was macht der Agent, während er auf eine Freigabe wartet?

Er bekommt eine Freigabe-ID und den Hinweis zu warten. Den Stand fragt er über das Tool revprime__approval_status ab. Den Freigabe-Link sieht er nie, damit er sich nicht selbst freigeben kann.

›Wie lange bleibt eine Anfrage offen?

72 Stunden, einstellbar von 1 bis 720. Ruft der Agent dasselbe noch einmal identisch auf, entsteht keine zweite Anfrage.

Sieh es dir mit deinen Tools an.

In 30 Minuten zeigen wir dir den Data Hub mit deinen eigenen Tools und deinem Use Case.